SHOTOKAN KARATE DOJO Schneverdingen

Willkommen! Welcome! Kangei!

karate no shugyo wa issho dearu. - Die Ausbildung im Karate geht ein Leben lang. 9. Paragraph, Gichin Funakoshi

  • Willkommen! Welcome! Kangei!

  • karate no shugyo wa issho dearu.

  • Die Ausbildung im Karate geht ein
    Leben lang.

    9. Paragraph, Gichin Funakoshi

Zweiter Schneverdinger Kampfsport-Cup ist ein Erfolg – 34 Platzierungen für TVJ-Kämpfer

Am 21. Juni hat die Schneverdinger Karatesparte zum zweiten Mal zu ihrem selbst organisierten Turnier eingeladen. Dazu reisten knapp 80 Teilnehmer aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen an. Der Wettkampf war nicht nur für das Organisationsteam ein Erfolg, sondern auch die Kämpfer vom TV Jahn konnten zufrieden sein: Insgesamt gab es 34 Pokale für die Schneverdinger, darunter zwölf erste Plätze.

Die meisten Erfolge für den ausrichtenden Verein gab es in den Kata-Wettbewerben. Aber auch in den Kampf-Kategorien stellte Schneverdingen starke Teilnehmer. Besonders viele Pokale bekam Simon Huck: Mit drei ersten und je einem zweiten und dritten Platz ist er der erfolgreichste Schneverdinger. Tobias Welle und Niklas Dietrich teilen sich mit jeweils zwei dritten, einem zweiten und einem ersten Platz den zweiten Rang der internen Wertung. Auch der Schneverdinger Nachwuchs konnte auf sich aufmerksam machen. So wurde etwa Chiara Kothe bei ihrer ersten Wettkampfteilnahme Erste im Kihon-Ippon-Kumite und Zweite in Kata.
Die den Kindern zahlenmäßig deutlich unterlegenen Schneverdinger Erwachsenen schlugen sich in ihren Kategorien ebenfalls gut. Antje Diller-Wolff erreichte zwei zweite und einen ersten Platz. Eugen Schwanke gewann in der hart umkämpften Kata-Disziplin der Oberstufe und wurde Dritter im Semikontakt.

Alle Wettkämpfe liefen zügig und ohne größere Verletzungen ab, sodass es am Ende des Tages von allen angereisten Vereinen ein Lob für die Organisation gab.

Über Uns

Unsere Trainingszeiten, Trainingsziele und Motto

Unsere Trainingszeiten

Montag: 19.30 - 21.00 Uhr (Anfänger)

Dienstag: 19.00 - 20.30 Uhr (Fortgeschrittene)

Freitag:  20.00 - 21.30 Uhr (Fortgeschrittene)

Samstag: 14.00 - 15.30 Uhr (Kinder)

Samstag: 15.30 - 17.00 Uhr (Wettkampfvorbereitung)

Unser Terminplan 2015

Wir stellen jährlich einen Terminplan für unsere Schüler zusammen.
Du kannst dir diesen Plan (durch einen Klick auf das runde Bild) jederzeit herunterladen und ausdrucken oder online auf deinem Mobilgerät durchlesen, dafür benötigst du eine Applikation die PDF Dateien öffnen und lesen kann.

Solltest du Fragen zu unseren Terminplan und den Veranstaltungen haben, schreibe uns eine E-Mail oder rufe an, unsere Telefonnummer steht unter dem Punkt Kontakt.

Trainingsort

Turnhalle Harburger Straße 30, 29640 Schneverdingen

Trainingsziele

Vielseitige Kampfkunst, die den ganzen Körper beansprucht und damit die Gesundheit fördert.

Effektive Selbstverteidigung, die über eine vernünftige Selbstbehauptung Gewalt vermeiden kann,
im Notfall aber funktioniert.

Lebensschule zur körperlichen und geistigen Meisterung des ICH, ohne dogmatisch zu sein.

...für Trainierende jeden Alters geeignet

Wettkampfsport

...zusätzlich für Interessierte

Motto

Wer andere erkennt, ist gelehrt.
Wer sich selbst erkennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Wer zufrieden ist, ist reich.
Wer seine MITTE nicht verliert, der dauert.

Laotse

Karate-Do

My Way of Life Gichin Funakoshi

Trainingsaufbau

Im Sinne des in Schneverdingen angewendeten ganzheitlichen Ansatzes des Trainingsaufbaus, der den Übenden beiderlei Geschlechtes und jeglichen Alters gerecht werden soll, wird neben den vorher erläuterten klassischen Trainingsformen Kihon, Kata und Kumite das Training ergänzt um:

Intensive Gymnastik
- Erwärmen sämtlicher Gelenke
- Schnellkrafttraining
- Dehnung
Effektive Selbstverteidigung
- gegen Angriffe mit und ohne Waffen
Einführung in asiatische Tradition und Philosophie
- Entwicklung der asiatischen Kampfkünste
- Etikette
- Konzentrations- und Meditationsübungen

Klassische Trainingsformen

Kihon
In der Grundschule werden die karatespezifischen Stellungen, Schlag-, Stoß-, Block-, Fege- und Fußtechniken als Einzelbewegungen und Kombinationen eingeübt bis diese intuitiv angewendet werden können.
Kumite
Die in der Grundschule erlernten Bewegungen werden in Übungen mit Partner umgesetzt. Von der einfachsten Form, bei der Angriff, Abwehr und Konter festgelegt werden bis zum Freikampf ergeben sich diverse Übungen.
Kata
Der Scheinkampf gegen diverse imaginäre Gegner ist die klassische Unterrichtsform des traditionellen Karate Do. Auf der einen Seite sollen die einzelnen Techniken grund- schulmäßig korrekt ausgeführt werden, auf der anderen Seite muss auch durch das Auftreten des Karatekämpfers Kampfgeist zu erkennen sein. Die Interpretation der Techniken (Bunkai) führt zur Anwendung in der Selbstverteidigung.

Geschichte

Um 520 n. Chr. kam der indische Mönch Bodhiddarma (jap. Daruma) nach China um seine Version des Buddhismus den Chan Buddhismus (jap. Zen) am kaiserlichen Hof vorzustellen. Nach der ablehnenden Haltung der chinesischen Aristokratie zog sich Daruma in das Shaolin Kloster in der Provinz Honan zurück. Dort unterrichtete er die ansässigen Mönche in seiner Meditationsform. Um die anstrengenden Meditationsübungen besser bewältigen zu können führte er indische Gymnastikbewegungen ein, die an Tierbewegungen erinnerten. Aus dieser Gymnastik entwickelten die Mönche über die Jahrhunderte verschiedene Kampfstile. Nachdem das Kloster während der Ming Dynastie um 1670 n. Chr. niedergebrannt wurde, verbreiteten sich die verschiedenen Kung Fu Stile (chin. Intensives Üben) über ganz China. Während sich im Norden Chinas Stile durchsetzten, die hauptsächlich auf Fußtechniken beruhen, zeichneten sich die südlichen Stile durch ihre Handtechniken aus. Auf Okinawa, der Hauptinsel der Ryu Kyu Gruppe, die zwischen China und Japan gelegen, im Mittelalter ein wichtiges Handelszentrum (vergleichbar mit Venedig) war, vermischten sich die südchinesischen Stile mit dem okinawanischen Kampfstil Tode zum OKINAWA-TE. Gichin Funakoshi stellte seine Version um 1920 n. Chr. in Japan vor. Wegen des japanischen Nationalstolzes wurde die Kampfkunst in KARATE-DO (Der Weg der leeren Hand) umbenannt. In den folgenden Jahren entwickelte sich diese Kampfkunst zum heutigen Sportkarate das seit 1960 auch in Deutschland betrieben wird.

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