SHOTOKAN KARATE DOJO Schneverdingen

Willkommen! Welcome! Kangei!

karate no shugyo wa issho dearu. - Die Ausbildung im Karate geht ein Leben lang. 9. Paragraph, Gichin Funakoshi

  • Willkommen! Welcome! Kangei!

  • karate no shugyo wa issho dearu.

  • Die Ausbildung im Karate geht ein
    Leben lang.

    9. Paragraph, Gichin Funakoshi

Jahres Spartenbericht 2014

Jahres Spartenbericht 2014 - Shotokan Karate-Do

Im vergangenen Jahr haben die Karateka wieder einige Wettkämpfe erfolgreich besucht und ein Turnier selbst organisiert, zwei große Gürtelprüfungen abgehalten sowie verschiedene Lehrgänge besucht.

Auf insgesamt sieben Wettkämpfen traten die Schneverdinger Karateka 2014 an – meist als große Mannschaft, teilweise aber auch nur durch einzelne Sportler vertreten. Im Rahmen dieses Berichts können nicht alle Erfolge der jeweiligen Sportler gewürdigt werden, daher sei also auf die kommende Sportlerehrung verwiesen.

Das Turnierjahr startete mit der offiziellen Landes-meisterschaft des Karateverbands Niedersachsen, bei der vier Schneverdinger dabei waren. Niklas Müller erreichte einen dritten Platz im Kumite. Ein weiterer dritter Platz auf einem Qualifikationsturnier ermög-lichte ihm als erstem Schneverdinger die Teilnahme an der DM der Schüler, Jugend und Junioren in Erfurt, bei der er wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Auch Colin De Silva startete erstmals bei der deutschen Meisterschaft seiner Altersklasse, bei der DM der Masterklasse in Kaiserslautern.

Wieder gingen viele Pokale an unser Dojo

Weiter ging es mit dem Lagenser Kempo-Cup, zu dem nur eine kleinere Gruppe als gewohnt fuhr. Insgesamt gab es einen ersten Platz und fünf weitere Pokale für das TVJ-Dojo.

Der Schneverdinger Kampfsport-Cup war mit 34 Platzierungen für unsere Kämpfer erneut das erfolgreichste Turnier. Es waren knapp 80 Teilnehmer aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen angereist. Das Organisationsteam wurde sehr gelobt und alles lief reibungslos ab. Unter den 34 Pokalen für Schneverdingen waren zwölf erste Plätze, die meisten davon in den Kata-Wettbewerben. Besonders viele Pokale sammelte Simon Huck: Mit drei ersten und je einem zweiten und dritten Platz war er der erfolgreichste Schneverdinger. Das Turnier war
dieses Mal auch finanziell erfolgreicher als im Vorjahr, vor allem da mehr Sponsoren gewonnen werden konnten. Für das Turnier im nächsten Jahr wünschen wir uns eine ebenso erfolgreiche Wiederholung und noch mehr Zuschauer – also kommt am 6. Juni in die KGS-Halle zum Zugucken!

Unsere Starter nach dem erfolgreichen 2. Schneverdinger Kampfsport-Cup.

Weiterhin waren wir auf dem Kalletal-Cup vertreten (4 Platzierungen) und erstmals auf der deutschen Meisterschaft der WUKO in Hamburg dabei, bei denen wir acht Medaillen mit nach Hause nehmen konnten.

Insgesamt starteten etwas weniger Karateka als im Vorjahr, sodass auch weniger Erfolge erzielt wurden. Allerdings waren dafür auch Meisterschaften auf höherem Niveau dabei. Erfreulicherweise hat sich unser Dojo im Deutschen Karate Verband inzwischen etabliert, in den die Sparte ja erst 2009 eingetreten ist. Erste Erfolge zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die „Eingewöhnungszeit“ langsam vorbei ist. Für das kommende Jahr planen wir, mit noch mehr Startern bei den offiziellen Meisterschaften anzutreten.

Natürlich gab es 2014 auch wieder viele erfolgreiche Gürtelprüfungen. Vor den Sommerferien traten 22 Prüflinge aus der Unterstufe an (Weiß- bis Orangegurt) und auch sieben Karateka aus Rethem/Aller waren mit dabei, die noch nicht von ihrem eigenen Trainer geprüft werden konnten. Zur Weihnachtsfeier haben sich 23 Schneverdinger Karateka einen neuen Gürtel verdient. Vom Weiß- bis zum obersten Braungurt war alles dabei, sodass die Prüfung aufgrund der großen Zahl der Prüflinge wie im vorigen Jahr auf zwei Tage verteilt stattfand. Das Punktesystem, mit dem die vierköpfige Prüfungskommission bestehend aus unseren aktiven Danträgern die Leistungen bewertet, wurde noch einmal weiterentwickelt und bezieht auch Aspekte wie regelmäßige Trainingsteilnahme mit ein.

Sowohl die Sommer- als auch die Weihnachtsfeier waren wieder gut besucht. Im Sommer fand zunächst ein gemeinsame sTraining aller Gruppen auf dem Rasen statt und anschließend viel Sport und Spiel. Der Abend klang mit großem Grillen, einem Lagerfeuer und einer Übernachtung im Zelt aus, auch wenn das Wetter in diesem Jahr es leider nicht gut mit uns meinte. Zur Weihnachtsfeier wurde nach dem gemeinsamen Training ebenfalls viel gespielt, es gab Pizza und viele Aktive übernachteten noch mit in der Halle.

Training mit Schuhen ist irgendwie ungewohnt…

Bei den Lehrgängen war wie in den letzten Jahren das Kensho Kata Kai in Lüneburg ein High-light für Groß und Klein.

Im November gab es dann noch ein Großereignis in Norddeutschland: In Bremen fand die Karate-Weltmeisterschaft statt. Als Zuschauer konnten sich einige Schneverdinger von den Top-Athleten für die nächsten eigenen Wettkämpfe inspirieren lassen, Fenja Schmidt war zudem als freiwillige Helferin im Medienbereich aktiv an der WM beteiligt. Hinter den Kulissen eines Weltrangturniers bewegte sich auch Trainer Colin De Silva, der als Sportarzt bei den German Open dabei war.

Die einzelnen Trainingseinheiten entwickeln sich insgesamt gut. Das Anfängertraining am Montag wurde wieder von Jörn Mutschler übernommen, da der ehemalige Trainer Thomas Schmidt beruflich eingespannt ist und selbst wieder mehr trainieren möchte. Nach der zweiten Prüfung sind viele neue Grüngurte in die Fortgeschrittenen-Gruppe am Dienstag aufgerückt. Das allgemeine Freitagstraining ist immer gut besucht; hier trainieren Gelbgurte mit den Danträgern zusammen.

Im Februar hatte die Sparte einen Anfängerkurs für Kinder gestartet, aus dem jedoch nur wenige Teilnehmer dauerhaft blieben. Trotzdem herrscht kein Mangel an Teilnehmern, am Samstagnachmittag sind meist um die 30 Kinder und Jugendliche im Training dabei. Das anschließende Wettkampftraining fand ziemlich regelmäßig statt und war vor allem vor wichtigen Terminen gut besucht. Unter der Leitung von Jörn Mutschler gab es auch wieder eine Ferienpassaktion für Kinder.

Da Niklas Müller ab den Sommerferien als Co-Trainer für die Anfänger wegfällt, steht die Sparte vor der Herausforderung, einen neuen Kindertrainer zu finden, damit wir unsere Kinder- und Jugendarbeit so erfolgreich wie bisher fortführen können. Weitere Ziele für 2015 sind erneute Gürtelprüfungen, dieses Jahr auch im Schwarzgurtbereich. Die Organisation für den 3. Schneverdinger Kampfsport-Cup läuft bereits und der Terminplan für das Jahr ist gut gefüllt.

Alles in allem blickt die Karatesparte wie im Vorjahr zurück auf ein sehr erfolgreiches und ausgefülltes Jahr. Unser Dank gilt dem TV Jahn und der Stadt Schneverdingen für die gute Zusammenarbeit. Besonders danken wir dem TV Jahn für die Bereitstellung der Vereinsbusse, mit denen wir mehrmals zu Turnieren und Lehrgängen gefahren sind.

Fenja Schmidt

Über Uns

Unsere Trainingszeiten, Trainingsziele und Motto

Unsere Trainingszeiten

Montag: 19.30 - 21.00 Uhr (Anfänger)

Dienstag: 19.00 - 20.30 Uhr (Fortgeschrittene)

Freitag:  20.00 - 21.30 Uhr (Fortgeschrittene)

Samstag: 14.00 - 15.30 Uhr (Kinder)

Samstag: 15.30 - 17.00 Uhr (Wettkampfvorbereitung)

Unser Terminplan 2015

Wir stellen jährlich einen Terminplan für unsere Schüler zusammen.
Du kannst dir diesen Plan (durch einen Klick auf das runde Bild) jederzeit herunterladen und ausdrucken oder online auf deinem Mobilgerät durchlesen, dafür benötigst du eine Applikation die PDF Dateien öffnen und lesen kann.

Solltest du Fragen zu unseren Terminplan und den Veranstaltungen haben, schreibe uns eine E-Mail oder rufe an, unsere Telefonnummer steht unter dem Punkt Kontakt.

Trainingsort

Turnhalle Harburger Straße 30, 29640 Schneverdingen

Trainingsziele

Vielseitige Kampfkunst, die den ganzen Körper beansprucht und damit die Gesundheit fördert.

Effektive Selbstverteidigung, die über eine vernünftige Selbstbehauptung Gewalt vermeiden kann,
im Notfall aber funktioniert.

Lebensschule zur körperlichen und geistigen Meisterung des ICH, ohne dogmatisch zu sein.

...für Trainierende jeden Alters geeignet

Wettkampfsport

...zusätzlich für Interessierte

Motto

Wer andere erkennt, ist gelehrt.
Wer sich selbst erkennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Wer zufrieden ist, ist reich.
Wer seine MITTE nicht verliert, der dauert.

Laotse

Karate-Do

My Way of Life Gichin Funakoshi

Trainingsaufbau

Im Sinne des in Schneverdingen angewendeten ganzheitlichen Ansatzes des Trainingsaufbaus, der den Übenden beiderlei Geschlechtes und jeglichen Alters gerecht werden soll, wird neben den vorher erläuterten klassischen Trainingsformen Kihon, Kata und Kumite das Training ergänzt um:

Intensive Gymnastik
- Erwärmen sämtlicher Gelenke
- Schnellkrafttraining
- Dehnung
Effektive Selbstverteidigung
- gegen Angriffe mit und ohne Waffen
Einführung in asiatische Tradition und Philosophie
- Entwicklung der asiatischen Kampfkünste
- Etikette
- Konzentrations- und Meditationsübungen

Klassische Trainingsformen

Kihon
In der Grundschule werden die karatespezifischen Stellungen, Schlag-, Stoß-, Block-, Fege- und Fußtechniken als Einzelbewegungen und Kombinationen eingeübt bis diese intuitiv angewendet werden können.
Kumite
Die in der Grundschule erlernten Bewegungen werden in Übungen mit Partner umgesetzt. Von der einfachsten Form, bei der Angriff, Abwehr und Konter festgelegt werden bis zum Freikampf ergeben sich diverse Übungen.
Kata
Der Scheinkampf gegen diverse imaginäre Gegner ist die klassische Unterrichtsform des traditionellen Karate Do. Auf der einen Seite sollen die einzelnen Techniken grund- schulmäßig korrekt ausgeführt werden, auf der anderen Seite muss auch durch das Auftreten des Karatekämpfers Kampfgeist zu erkennen sein. Die Interpretation der Techniken (Bunkai) führt zur Anwendung in der Selbstverteidigung.

Geschichte

Um 520 n. Chr. kam der indische Mönch Bodhiddarma (jap. Daruma) nach China um seine Version des Buddhismus den Chan Buddhismus (jap. Zen) am kaiserlichen Hof vorzustellen. Nach der ablehnenden Haltung der chinesischen Aristokratie zog sich Daruma in das Shaolin Kloster in der Provinz Honan zurück. Dort unterrichtete er die ansässigen Mönche in seiner Meditationsform. Um die anstrengenden Meditationsübungen besser bewältigen zu können führte er indische Gymnastikbewegungen ein, die an Tierbewegungen erinnerten. Aus dieser Gymnastik entwickelten die Mönche über die Jahrhunderte verschiedene Kampfstile. Nachdem das Kloster während der Ming Dynastie um 1670 n. Chr. niedergebrannt wurde, verbreiteten sich die verschiedenen Kung Fu Stile (chin. Intensives Üben) über ganz China. Während sich im Norden Chinas Stile durchsetzten, die hauptsächlich auf Fußtechniken beruhen, zeichneten sich die südlichen Stile durch ihre Handtechniken aus. Auf Okinawa, der Hauptinsel der Ryu Kyu Gruppe, die zwischen China und Japan gelegen, im Mittelalter ein wichtiges Handelszentrum (vergleichbar mit Venedig) war, vermischten sich die südchinesischen Stile mit dem okinawanischen Kampfstil Tode zum OKINAWA-TE. Gichin Funakoshi stellte seine Version um 1920 n. Chr. in Japan vor. Wegen des japanischen Nationalstolzes wurde die Kampfkunst in KARATE-DO (Der Weg der leeren Hand) umbenannt. In den folgenden Jahren entwickelte sich diese Kampfkunst zum heutigen Sportkarate das seit 1960 auch in Deutschland betrieben wird.

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