SHOTOKAN KARATE DOJO Schneverdingen

Willkommen! Welcome! Kangei!

karate no shugyo wa issho dearu. - Die Ausbildung im Karate geht ein Leben lang. 9. Paragraph, Gichin Funakoshi

  • Willkommen! Welcome! Kangei!

  • karate no shugyo wa issho dearu.

  • Die Ausbildung im Karate geht ein
    Leben lang.

    9. Paragraph, Gichin Funakoshi

Jahres Spartenbericht 2013

Jahres Spartenbericht 2013 - Shotokan Karate-Do

Das vergangene Jahr bedeutete für die Karate-Sparte wieder erfolgreiche Wettkämpfe (darunter der erste selbst organisierte Schneverdinger Kampfsport-Cup), viele neue Gürtelgrade, mehrere öffentliche Auftritte und Lehrgänge sowie positive interne Entwicklungen.

Insgesamt waren die Schneverdinger Karateka 2014 auf sechs Wettkämpfen vertreten. Um alle Erfolge der einzelnen Sportler zu würdigen, fehlt hier leider der Platz, es sei also auf die kommende Sportlerehrung verwiesen.

Das Sportjahr begann im Februar mit den BAE German Open in Bremen, bei der nur zwei TVJKarateka starteten, beide im Bereich Kata. Zoe Trnka holte einen vierten Platz, Colin De Silva wurde Zweiter.

Zur Unterstufenmeisterschaft in Friedrichsdorf bei Gütersloh fuhr dann wieder eine größere Mannschaft. Es waren nur Teilnehmer bis zum grünen Gürtel zugelassen. Die Schneverdinger Karateka überzeugten vor allem in den Kata-Wettbewerben, für viele Teilnehmer war es das erste Turnier. Insgesamt gab es fünf Pokale.

Mittlerweile haben wir sogar schon Fans mit selbst gestalteten T-Shirts...

Im Mai stand dann der erste Schneverdinger Kampfsport-Cup auf dem Programm. Die Planungen liefen schon seit dem vergangenen Jahr, schließlich mussten Sponsoren gewonnen, Sportler geworben und Materialien angeschafft werden.

Die viele Arbeit zahlte sich aus: Nicht nur die Organisation lief gut, sondern auch sportlich war der verbandsunabhängige Wettkampf ein Erfolg. Insgesamt erreichten unsere Karateka 64 Platzierungen. Natürlich hing das auch mit dem Heimvorteil der zahlenmäßig stärksten Mannschaft zusammen, aber technisch zeigten die Schneverdinger ebenfalls überwiegend gute Leistungen. Niklas Müller sammelte mit sieben Platzierungen die meisten Pokale, darunter waren vier erste Plätze. Wie auch einige andere war er in jeder möglichen Kategorie angetreten. Justinus Keuper und Mervin De Silva lagen mit je fünf Pokalen auf Platz zwei der Schneverdinger Gesamtwertung. Auch die Weiß- und Gelbgurte des Vereins konnten sich in ihren Gruppen sehr gut behaupten. Antje Diller-Wollf erreichte auf ihrem zweiten Turnier drei erste und einen zweiten Platz. Insgesamt waren etwa 90 Sportler aus ganz Norddeutschland dabei. Von den angereisten Vereinen wurden die gute Organisation und die sportliche Atmosphäre gelobt.

Finanziell lohnte sich das Turnier noch nicht. Das soll sich bei der Wiederholung 2014 ändern: Mit mehr Sponsoren und weniger Materialkosten hofft die Sparte in diesem Jahr auf einen Gewinn. Außerdem würden wir uns über mehr Zuschauer freuen.

Unsere Sportler mit den gesammelten Pokalen vom 1. Schneverdinger Kampfsport-Cup.

Weiter ging es schon kurz darauf mit den „Fair Fights“. Das Turnier war als offene deutsche Meisterschaft im Kampfsportverband Seibukan ausgeschrieben. Insgesamt gab es 19 Platzierungen für die Schneverdinger Karateka, darunter fünf erste Plätze.

Bei der Niedersachsen-Meisterschaft des DKV trat nur Ascento De Silva an, der leider keine Platzierung erreichte.

Der erfolgreiche Jahresabschluss der Wettkampfsaison war der Kalletal-Cup im Dezember, auf dem es 28 Pokale für den TV Jahn gab, darunter 16 erste Plätze. Als zusätzliche Belohnung bekamen wir für so viele Erfolge dann zum ersten Mal den begehrten Mannschaftspokal als bester Verein des Turniers.

Die vielen Erfolge zeigen, dass sich das zeitweise sehr intensive Wettkampftraining ausgezahlt hat. Seit wir regelmäßig bei offenen Turnieren starten, hat sich die Leistung insgesamt sehr gesteigert. Ziel ist es nun, diese Qualität auch bei offiziellen Turnieren des Deutschen Karate-Verbandes zu zeigen, in den die Sparte ja erst 2009 eingetreten ist. Hier brauchen wir noch etwas „Eingewöhnungszeit“.

Neben den Wettkämpfen waren die zwei großen Prüfungstermine weitere Höhepunkte des Jahres. Vor der Trainingspause in den Sommerferien verdienten sich 24 Schneverdinger Karateka einen neuen Gürtelgrad. Hier waren vorwiegend Anfänger und Fortgeschrittene aus der Kindergruppe vertreten. Bei der Weihnachts-Prüfung waren dann alle Farben bis hin zum ersten Kyu dabei. Bei insgesamt 29 Prüflingen und einer Gesamtdauer von sechs Stunden wurde die Prüfung auf zwei Tage geteilt: Am Freitag Abend waren die Farben von grün bis braun vertreten. Die unteren Graduierungen waren am Samstag dran. Im Vorfeld der Prüfung waren einige Neuerungen eingeführt worden, so wurden die Leistungen erstmals in einem Punktesystem von einer vierköpfigen Prüfungskommission bestehend aus unseren aktiven Danträgern bewertet. Das System soll für kommende Prüfungen noch weiterentwickelt werden.

Sowohl die Sommer- als auch die Weihnachtsfeier waren gut besucht. Im Sommer gab es ein Training auf dem Rasen und anschließend viel Sport und Spiel. Der Abend klang mit großem Grillen, einem Lagerfeuer und einer Übernachtung im Zelt aus.

Nach dem Sommer-Training auf dem Rasen mussten einige Grasflecken aus den Anzügen gewaschen werden...

Die Weihnachtsfeier begann mit der großen Prüfung. Nach der Kaffeepause wurde (mit kurzen Unterbrechungen) bis nach Mitternacht gespielt, und einen Kampfkunst-Film gab es vor der Übernachtung in der Halle auch noch (natürlich nur für die „Großen“).

Nachdem wir bereits in den vergangenen Jahren an öffentlichen Vorführungen teilgenommen hatten, waren wir 2013 sogar bei drei Auftritten dabei. Auf der Jubiläumsfeier des TV Jahn zeigten wir verschiedene Selbstverteidigungstechniken und Synchron-Kata. Zur Sportlerehrung war der Platz sehr begrenzt, weshalb wir auf andere Kata und Partnerübungen ausweichen mussten.

Beim Schneverdinger Stadtfest zeigte ein kleines Team dann eine Team-Kata mit dazugehöriger Anwendung (Bunkai) und verschiedene SV-Anwendungen.

Team-Kata auf dem Schneverdinger Stadtfest.

Auch einige Lehrgänge standen 2013 auf dem Programm, etwa der alljährliche Kensho-Kata-Kai in Lüneburg für Unterund Oberstufe oder Bunkai mit Vitalpunkten unter der Leitung von Helmut Kogel.

Die einzelnen Trainingseinheiten waren unterschiedlich gut besucht. Montags trainieren unter der Leitung von Thomas Schmidt vorwiegend Gelb- und Orangegurte, da im Bereich der erwachsenen Anfänger kaum Nachwuchs kommt. Umso besser läuft das Kindertraining am Samstag, bei dem die Halle mit über 30 Kindern zum Teil schon fast überfüllt ist. Daher ist das Training in zwei Gruppen unterteilt: Die Fortgeschrittenen ab Gelbgurt werden von Colin De Silva trainiert. Nachfolger für seinen Bruder Ascento ist Niklas Müller, der im Sommer eine Trainerlizenz erwarb und nun die Anfänger anleitet. Auch das Freitagstraining bei Colin ist mit 20-30 Teilnehmern immer gut besucht; vom Gelb- bis Schwarzgurt sind hier fast alle Gürtelgrade vertreten. Dienstags trainieren die Fortgeschrittenen ab Grüngurt unter der Leitung von Jörn Mutschler. Je nach Bedarf findet samstags oder sonntags ein zusätzliches Wettkampftraining statt.

Ein Ziel für das kommende Jahr ist eine stärkere Integration in den DKV. Ein Schritt in diese Richtung wurde 2013 gemacht: Colin De Silva ist nun als Verbandsarzt auf nationalen und internationalen DKV-Turnieren dabei, 2013 waren das die German Open in Hanau und die Deutsche Meisterschaft der Schüler in Buchholz. Hier knüpft er nicht nur neue Kontakte für den Verein, sondern bekommt auch mit, worauf die Wertungsrichter bei diesem Niveau achten.

Für den einheitlichen Auftritt auf Wettkämpfen wurden im letzten Jahr endlich Sportjacken angeschafft. Intersport Lange aus Soltau sponserte dafür einen Teil der Kosten. Auch der Internetauftritt der Sparte ist nun umgezogen und wurde überarbeitet.

2014 sind schon wieder viele Wettkämpfe, auch vom DKV, anvisiert. Die Planungen für den 2. Schneverdinger Kampfsport-Cup laufen bereits, das Turnier wird am 21. Juni in der KGS-Sporthalle stattfinden. Anfang November gibt es ein Großereignis für alle deutschen Karateka: Die Weltmeisterschaft im eigenen Land läuft dann in Bremen; auch einige Schneverdinger werden an der Organisation beteiligt oder als Zuschauer dabei sein.

Alles in allem blickt die Karatesparte wie im Vorjahr zurück auf ein sehr erfolgreiches und ausgefülltes Jahr. Auch in 2014 hoffen wir, unsere Kinder- und Jugendarbeit so erfolgreich wie bisher fortzuführen.

Unser Dank gilt dem TV Jahn und der Stadt Schneverdingen für die gute Zusammenarbeit. Besonders danken wir dem TV Jahn für die Bereitstellung der Vereinsbusse, mit denen wir mehrmals zu Turnieren gefahren sind.

Das Kindertraining am Samstag ist immer gut besucht.

Über Uns

Unsere Trainingszeiten, Trainingsziele und Motto

Unsere Trainingszeiten

Montag: 19.30 - 21.00 Uhr (Anfänger)

Dienstag: 19.00 - 20.30 Uhr (Fortgeschrittene)

Freitag:  20.00 - 21.30 Uhr (Fortgeschrittene)

Samstag: 14.00 - 15.30 Uhr (Kinder)

Samstag: 15.30 - 17.00 Uhr (Wettkampfvorbereitung)

Unser Terminplan 2015

Wir stellen jährlich einen Terminplan für unsere Schüler zusammen.
Du kannst dir diesen Plan (durch einen Klick auf das runde Bild) jederzeit herunterladen und ausdrucken oder online auf deinem Mobilgerät durchlesen, dafür benötigst du eine Applikation die PDF Dateien öffnen und lesen kann.

Solltest du Fragen zu unseren Terminplan und den Veranstaltungen haben, schreibe uns eine E-Mail oder rufe an, unsere Telefonnummer steht unter dem Punkt Kontakt.

Trainingsort

Turnhalle Harburger Straße 30, 29640 Schneverdingen

Trainingsziele

Vielseitige Kampfkunst, die den ganzen Körper beansprucht und damit die Gesundheit fördert.

Effektive Selbstverteidigung, die über eine vernünftige Selbstbehauptung Gewalt vermeiden kann,
im Notfall aber funktioniert.

Lebensschule zur körperlichen und geistigen Meisterung des ICH, ohne dogmatisch zu sein.

...für Trainierende jeden Alters geeignet

Wettkampfsport

...zusätzlich für Interessierte

Motto

Wer andere erkennt, ist gelehrt.
Wer sich selbst erkennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Wer zufrieden ist, ist reich.
Wer seine MITTE nicht verliert, der dauert.

Laotse

Karate-Do

My Way of Life Gichin Funakoshi

Trainingsaufbau

Im Sinne des in Schneverdingen angewendeten ganzheitlichen Ansatzes des Trainingsaufbaus, der den Übenden beiderlei Geschlechtes und jeglichen Alters gerecht werden soll, wird neben den vorher erläuterten klassischen Trainingsformen Kihon, Kata und Kumite das Training ergänzt um:

Intensive Gymnastik
- Erwärmen sämtlicher Gelenke
- Schnellkrafttraining
- Dehnung
Effektive Selbstverteidigung
- gegen Angriffe mit und ohne Waffen
Einführung in asiatische Tradition und Philosophie
- Entwicklung der asiatischen Kampfkünste
- Etikette
- Konzentrations- und Meditationsübungen

Klassische Trainingsformen

Kihon
In der Grundschule werden die karatespezifischen Stellungen, Schlag-, Stoß-, Block-, Fege- und Fußtechniken als Einzelbewegungen und Kombinationen eingeübt bis diese intuitiv angewendet werden können.
Kumite
Die in der Grundschule erlernten Bewegungen werden in Übungen mit Partner umgesetzt. Von der einfachsten Form, bei der Angriff, Abwehr und Konter festgelegt werden bis zum Freikampf ergeben sich diverse Übungen.
Kata
Der Scheinkampf gegen diverse imaginäre Gegner ist die klassische Unterrichtsform des traditionellen Karate Do. Auf der einen Seite sollen die einzelnen Techniken grund- schulmäßig korrekt ausgeführt werden, auf der anderen Seite muss auch durch das Auftreten des Karatekämpfers Kampfgeist zu erkennen sein. Die Interpretation der Techniken (Bunkai) führt zur Anwendung in der Selbstverteidigung.

Geschichte

Um 520 n. Chr. kam der indische Mönch Bodhiddarma (jap. Daruma) nach China um seine Version des Buddhismus den Chan Buddhismus (jap. Zen) am kaiserlichen Hof vorzustellen. Nach der ablehnenden Haltung der chinesischen Aristokratie zog sich Daruma in das Shaolin Kloster in der Provinz Honan zurück. Dort unterrichtete er die ansässigen Mönche in seiner Meditationsform. Um die anstrengenden Meditationsübungen besser bewältigen zu können führte er indische Gymnastikbewegungen ein, die an Tierbewegungen erinnerten. Aus dieser Gymnastik entwickelten die Mönche über die Jahrhunderte verschiedene Kampfstile. Nachdem das Kloster während der Ming Dynastie um 1670 n. Chr. niedergebrannt wurde, verbreiteten sich die verschiedenen Kung Fu Stile (chin. Intensives Üben) über ganz China. Während sich im Norden Chinas Stile durchsetzten, die hauptsächlich auf Fußtechniken beruhen, zeichneten sich die südlichen Stile durch ihre Handtechniken aus. Auf Okinawa, der Hauptinsel der Ryu Kyu Gruppe, die zwischen China und Japan gelegen, im Mittelalter ein wichtiges Handelszentrum (vergleichbar mit Venedig) war, vermischten sich die südchinesischen Stile mit dem okinawanischen Kampfstil Tode zum OKINAWA-TE. Gichin Funakoshi stellte seine Version um 1920 n. Chr. in Japan vor. Wegen des japanischen Nationalstolzes wurde die Kampfkunst in KARATE-DO (Der Weg der leeren Hand) umbenannt. In den folgenden Jahren entwickelte sich diese Kampfkunst zum heutigen Sportkarate das seit 1960 auch in Deutschland betrieben wird.

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